Akademische Mitarbeiterin / Akademischer Mitarbeiter (w/m/d)

(Teilzeit 50%, E 13 TV-L)

Kennziffer 2021/081. Die Stelle ist vorzugsweise zum 01.10.2021 zu besetzen und auf zwei Jahre befristet. Eine Verlängerung um ein weiteres Jahr ist möglich.

Die Universität Konstanz ist eine von elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland und wird seit 2007 in der Exzellenzinitiative und deren Nachfolgeprogramm, der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder, gefördert.

Die bis zu zwei Promotionsstellen werden in Kooperation mit dem Verein „Spiel des Jahres“ ausgeschrieben und aus den Mitteln des Vereins gefördert. Der seit 1979 verliehene Kritikerpreis „Spiel des Jahres“ hat die Entwicklung der Brettspielkultur in den vergangenen 40 Jahren maßgeblich mitgeprägt. Mit den bis zu zwei Promotionsstellen soll keine herkömmliche „Vereinsgeschichte“ und kein additiver Katalog prämierter Spiele entstehen, vielmehr soll ein innovativer Beitrag zu einer Kultur-, Wissens- und Mediengeschichte des Spielens im 20. und 21. Jahrhundert geleistet werden. Die Erforschung des Kritikerpreises und seiner Geschichte soll Forschungsfragen einer veränderten Wissenschaft des Spielens eröffnen, die sich z. B. damit beschäftigen, wie sich mit den immer wieder neu zusammengestellten und gestalteten Spielmaterialien auch Spielhandlungen, Spielweisen und die Zusammensetzung von Spielgruppen mitentwickelt und weltweit verändert haben. Wie lassen sich die Diskussionen und Entscheidungen der Jury als Teil dieser Prozesse verstehen?
Zur Auswahlkommission bei der Vergabe der Promotionsstellen gehören Professor*innen der Geschichte, Medien- und Kunstwissenschaft der Universität Konstanz sowie Vorstandsmitglieder des Vereins „Spiel des Jahres“.

Ihre Aufgaben

  • Entwicklung eines Konzepts für die Dissertation mit eigenem methodologischem Zugriff
  • Bearbeitung der Forschungsfragen im Rahmen einer Promotionsstelle (Teilzeit)

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium
  • Interesse und ausgewiesene Stu-dienschwerpunkte im Bereich einer Kultur-, Wissens- und Medienge-schichte des Spielens
  • Vertrautheit mit der Entwicklung aktueller Brettspiele und regelmäßige Spielpraxis

Wir bieten Ihnen

  • Offene, motivierte und interdisziplinäre Spiel-, Lehr- und Forschungsumgebung
  • Zusammenarbeit im stimulierenden Kontext einer Exzellenzuniversität
  • Perspektiven einer nachhaltigen Forschung zum Thema „Spiel“ über den Stipendienzeitraum hinaus
  • Eingruppierung nach den tariflichen Bestimmungen des TV-L (je nach den persönlichen Voraussetzungen bis Entgeltgruppe 13 TV-L)

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Prof. Dr. Steffen Bogen zur Verfügung, steffen.bogen@uni-konstanz.de.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Kopien akademischer Zeugnisse, Lehr- und Schriftenverzeichnis) sowie einer Projektskizze, mit Zeit- und Arbeitsplan und Angaben zu geplante Reisen- und Archivaufenthalten mit Schätzung der Reise- und Sachkosten, zwei Fachgutachten bzw. Referenzen zur Qualifikation der Antragsteller*in und des Promotionsvorhabens bis zum 30.06.2021 über unser Online-Bewerberportal.

Die Universität Konstanz engagiert sich für Gleichstellung, Diversity sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sie strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und unterstützt Dual Career-Paare (uni.kn/dcc). Menschen mit einer Schwerbehinderung werden bei entsprechender Eignung vorrangig eingestellt (Telefonnummer der Schwerbehindertenvertretung: +49 7531 88-4016).

 

 

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