Akademische*r Mitarbeiter*in (w/m/d)

(Teilzeit 65%, E 13 TV-L)

Kennziffer 2021/250. Die Stelle ist vorzugsweise zum 01.01.2022 zu besetzen und auf drei Jahre befristet.

Die Universität Konstanz ist eine von elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland und wird seit 2007 in der Exzellenzinitiative und deren Nachfolgeprogramm, der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder, gefördert.

Im Rahmen eines vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) geförderten Projektes zu möglichen Vorurteilen und Stereotypisierungen bei der Erteilung von Leistungen der Grundsicherung nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II) ist an der Universität Konstanz eine Projektstelle (65%, E 13 TVL) für drei Jahre zu besetzen. Das Projekt gehört zum Forschungsverbund „Rassismus als Gefährdung des gesellschaftlichen Zusammenhalts im Kontext ausgewählter gesellschaftlich-institutioneller Bereiche“, den das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) koordiniert. Es besteht die Möglichkeit zur Promotion im Rahmen der „Graduate School of Social and Behavioral Sciences“ der Universität Konstanz. An einer Bewerbung Interessierte sollten folgendes Profil aufweisen:

Ihre Aufgaben

  • Inhaltsanalysen von Behördenentscheidungen zu Anträgen und Widersprüchen bei der Erteilung von Leistungen der Grundsicherung nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II)
  • Mitarbeit bei der statistischen Auswertung und dem Abfassen von wirtschaftlichen Artikeln
  • Durchführung von Umfrageexperimenten in ausgewählten Jobcentern
  • Vorbereitung einer mit dem Projekt verknüpften Promotion

Ihr Profil

  • Masterabschluss in einem relevanten sozialwissenschaftlichen Studienfach wie Politikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre, Soziologie oder Verwaltungswissenschaft
  • Interesse an Forschung zu administrativen Entscheidungsprozessen
  • Fortgeschrittene Kenntnisse in quantitativen Methoden, insbesondere computerbasierte Textanalyse oder Umfrageexperimenten
  • Deutsch und Englisch in Wort und Schrift, fortgeschrittene Kenntnisse einer weiteren projektrelevanten Sprache sind erwünscht

Wir bieten Ihnen

  • Aufnahme in ein motiviertes, diverses und international orientiertes Forschungsteam
  • Mitarbeit in einem deutschlandweiten Projektverbund
  • Grundlagenforschung zu einer politisch und sozial relevanten Frage
  • Die Möglichkeit zu einer aktiv betreuten Promotion an einer führenden Forschungsuniversität
  • Die Arbeit in einer Umgebung mit hohem Freizeit- und Erholungswert

Weitere Auskünfte erteilen die Projektleiter, Prof. Dr. Gerald Schneider, Gerald.Schneider@uni-konstanz.de und Jun.-Prof. Jan Vogler, PhD, Jan.Vogler@uni-konstanz.de.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis zum 31.10.2021 über unser Online-Bewerbungsportal.

Die Universität Konstanz engagiert sich für Gleichstellung, Diversity sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sie strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und unterstützt Dual Career-Paare (uni.kn/dcc). Menschen mit einer Schwerbehinderung werden bei entsprechender Eignung vorrangig eingestellt (Telefonnummer der Schwerbehindertenvertretung: +49 7531 88-4016).

 

 

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